Balkan – Tag 31: Stadtbesichtigung Belgrad

Die heiße Wetterphase auf unserer Reise durch den Balkan scheint vorbei. Der Himmel ist am Morgen bedeckt, die Temperatur liegt bei 23 °C, es kommt uns aber kühler vor. Zwar wird es im Laufe des Tages noch etwas wärmer, doch es ist nicht zu vergleichen mit den Temperaturen der Tage davor. Um 09.00 Uhr werden wir vom Bus und unserem heutigen Fremdenführer Zoran abgeholt. Schon kurz nach dem Start zeigt sich, dass er nicht nur über sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt, sondern auch über einen feinen, wenn auch manchmal etwas schwarzen, Humor. Eine interessante und kurzweilige Stadtführung steht uns bevor. Zuerst findet eine Busrundfahrt durch Belgrad statt und wir erhalten Informationen über die Stadt, ihre Bewohner, ihren Lebensstil und über einige Bauwerke. Dann folgt der erste Halt am Dom des heiligen Sava. Mit einer überbauten Fläche von 4830 m² und einer Kuppel mit einem Innendurchmesser von 30,50 m ist es eines der größten orthodoxen Gotteshäuser der Welt. Der Dom ist dem ersten serbischen Erzbischof und Nationalheiligen, dem hl. Sava, geweiht.


Wir fahren weiter Richtung Zentrum und Altstadt, verlassen dort den Bus und besichtigen die Festung von Belgrad, unter der sich die Flüsse Sava und Donau treffen. Auch wichtige Straßenverbindungen des Mittelalters führten hier vorbei. Die Festung ist das Wahrzeichen der Stadt und war eine der stärksten militärischen Befestigungen Europas. Zoran erklärt uns einige der Denkmäler, zeigt uns die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln, dann laufen wir weiter Richtung Fußgängerzone.


Einsetzender Regen zwingt uns zu einem kurzen Aufenthalt in einem Café, doch sobald die Luft wieder trocken ist, geht der Rundgang weiter. Unser Fremdenführer liebt seine Stadt, das ist offensichtlich. Dann müssen wir uns von ihm verabschieden, laufen noch etwas alleine, gehen zum Essen in ein Restaurant, besteigen wieder den Bus und werden zurück zum Campingplatz gebracht. Starker Regen fängt dann an, der aber rechtzeitig zu unserer abendlichen Zusammenkunft wieder aufhört und an den sich dann wieder einmal ein harmonischer Abend anschließt.