Heute liegt mit 272 Kilometern nochmals eine lange Strecke vor uns. Aber das schöne Wetter und die tolle Landschaft lassen uns die Fahrt genießen. Zuerst passieren wir einige Klöster, welche wir gestern schon auf unserem Busausflug besichtigt haben. Wir fahren durch Solca mit der angeblich besten Luft Rumäniens. Wir kommen heute wieder durch viele kleine Dörfer mit hübschen Kirchen. Im weiteren Verlauf der Tour gibt es auch weitere noch wirklich sehenswerte Klöster zu besichtigen. Wir beginnen mit dem Kloster Neamt, einem rumänisch-orthodoxen Männerkloster, dem ältesten der Moldauklöster. Es wurde bereits im 14. Jahrhundert gegründet. Früher war hier eine Schule für Miniaturmalerei und Kalligrafie untergebracht. Sehr beeindruckend ist der Buchladen des Klosters. Kurz davor ist noch eine sehr schön bemalte Kirche einen Halt wert. Weiter geht es zum Kloster Agapia aus dem 18. Jahrhundert. Die Anlage ist strahlend weiß wie ein griechischer Tempel. Danach lohnt ein weiterer kleiner Abstecher zum im Jahre 1785 gegründeten Kloster Varatec mit seinen drei Kirchen. Am Ende bietet sich noch ein kurzer Besuch des im Jahre 1490 gegründeten Klosters Bistrita an. Danach gilt es nur noch die wunderschöne Landschaft zu genießen. Es empfiehlt sich noch ein kurzer Abstecher zum Bicaz-Stausee, bevor wir in die bezaubernde Bicaz-Klamm einfahren. Wir fahren unter spektakulären Felsüberhängen und zwischen hoch aufragenden Felsen hindurch. Für alle Fahrzeuge ist dies aber problemlos möglich. Langsam beginnen wir das Ceahlau-Bergmassiv, auch Olymp der Moldau genannt, zu überwinden. Auf halber Strecke erreichen wir unseren heutigen Stellplatz am Hotel Lacu Rosu. Dessen Restaurant nutzen am Abend mehrere Reiseteilnehmer zum Abendessen. Zuvor gilt es aber noch den folgenden Tag zu besprechen und dabei den von Elke und Horst spendierten Wein zu genießen.


























