Rumänien-Bulgarien – Tag 4: Busausflug Moldauklöster

Heute haben wir uns ein anspruchsvolles Programm vorgenommen. Pünktlich um neun Uhr starten wir mit Tom, unserem heutigen Busfahrer, mit dem Ziel Moldauklöster. Kuga hat für unseren heutigen Ausflug vier der acht zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Klöster ausgewählt. Einzigartig ist die fast 500 Jahre alte Freskenmalerei an den Außenwänden der Kirchen mit einer einzigartigen Farbmischung. Schnell verzieht sich der Morgennebel und wir genießen eine schöne Busfahrt. Zuerst steuern wir das im Jahre 1532 erbaute Kloster Moldovita an, wo gerade ein großer Gottesdienst stattfindet. Es wird noch heute als rumänisch-orthodoxes Frauenkloster betrieben. Weiter geht es zum 1488 erbauten Kloster Voronet. Auch hier gibt es schöne Wandmalereien zu bewundern. Weiter führt uns unser heutiger Tagesausflug zur Kirche Humorului. Sie wurde 1530 errichtet und ist eine der ältesten bemalten Kirchen der Region. Im Anschluss daran bekommen wir im Best Western Hotel im Ort ein schmackhaftes Drei-Gänge-Menü serviert. Danach geht es gestärkt weiter ins Örtchen Marginea, wo wir eine kleine Fabrik für Schwarzkeramik besuchen. Cornelius, einer der Firmeninhaber, erklärt uns eindrucksvoll den Entstehungsprozess der berühmten Schwarzkeramik. Wir erfahren, dass dieses Unternehmen bereits auf eine zweihundertjährige Firmengeschichte zurückblicken kann, das Verfahren zur Gewinnung der schwarzen Keramik aber bereits seit zweitausend Jahren bekannt ist. Nach dieser interessanten Führung setzen wir unsere Fahrt fort und besichtigen noch das Nonnenkloster Sucevita, erbaut im Jahre 1584. Auch hier können wir wieder schöne Wandmalereien und eine insgesamt sehr schöne Klosteranlage bestaunen. Es gilt als eines der schönsten Moldauklöster. Nach all den vielen Eindrücken geht es nun wieder Richtung Campingplatz. Unterwegs machen wir nur noch einen kurzen Fotostopp am Denkmal der Straßenbauarbeiter. Damit sollen ihre Leistungen beim Bau der Straßen durch diese Gebirgsregion in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geehrt werden. Geschafft und zufrieden erreichen wir unser Camp. Jetzt steht nur noch die Besprechung des folgenden Fahrtages an, bevor jeder seinen eigenen Dingen nachgeht. Einige von uns treffen sich noch auf ein Glas Wein, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.