Rumänien-Bulgarien – Tag 23: Villa Melnik – Asprovalta

Mit 170 Kilometern und einer geplanten Fahrzeit von knapp vier Stunden haben wir heute eine relativ kurze Tagesetappe vor uns. Wir starten wie schon am Vortag bei bestem Wetter und genießen von unserem Stellplatz aus noch einmal den tollen Ausblick in die wunderschöne Landschaft. Nach fünf Kilometern biegen wir Richtung Melnik ab. Es ist die kleinste Stadt Griechenlands. Sie hat nur rund 300 Einwohner und gilt als Architekturreservat. Beeindruckend liegt das Städtchen inzwischen hoher Sandsteinformationen. Nach weiteren zwei Kilometern könnte man zum Kloster Roshen abzweigen. Es ist eines der größten in Bulgarien. Aber da man mit größeren Fahrzeugen nicht heranfahren kann und wir während unserer Reise schon viele Klöster haben, verzichten alle auf den Fußmarsch dorthin. Nach knapp 50 Kilometern überqueren wir die Grenze zu Griechenland. Kurz vor dem Tagesziel erblicken wir das Mittelmeer und folgen der Küstenstraße bis zum Ferienort Asprovalta. Hier stehen wir nur 50 Meter vom schönen Sandstrand entfernt. Einige nutzen diese Chance, um im Meer zu baden. Den ganzen Nachmittag genießen wir die Sonne am Strand. Von 17 Uhr bis zum Abend können wir noch aufwendig gestaltete Kostüme und Volkstänze bestaunen. Die Union der Griechen in Rumänien feiert an diesem Wochenende ihr griechisches Fest. Zwischendurch gehen wir gemeinsam zum Abendessen. Kuga hat wieder ein ausgiebiges Menü für uns bestellt. Danach schauen wir noch einmal bei den Tänzen vorbei, sitzen danach noch etwas zusammen und genießen den Abend am Meer.