Quer durch die Türkei – Tag 6: Bursa – Stadtbesichtung

Zur Besichtigung des Dorfes Cumalikizik, unserem ersten Punkt des heutigen Tages, fahren wir mit dem Bus in die Vergangenheit. Cumalıkızık ist wie eine Zeitreise. Mit seinen Holzhäusern mit Erkerfenstern, den Ständen, an denen Hersteller ihre Produkte ausstellen, den historischen Bädern, Kaffeehäusern und Moscheen mit Holzdecken erleben wir ein paar Jahrhunderte vor unserer Zeit. Das Dorf gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weiter geht es zur grünen Moschee. Sie gilt als ein Meisterwerk der frühosmanischen Architektur und wurde im 15. Jahrhundert aus Stein und Marmor errichtet. Die Wände sind mit grünen Kacheln verkleidet, woher ihr den Namen stammt. Nach der Besichtigung des Grünen Mausoleums (Yeşil Türbe), des Wahrzeichens der Stadt Bursa, eines der künstlerisch schönsten Mausoleen der Osmanen, fahren wir zum Tophane-Uhrenturm. Zuerst erleben wir eine Wachablösung am Mausoleum von Osmangazi, dem Gründer des osmanischen Reiches, das nach der Eroberung von Bursa nach seinem Willen in der Kapelle des byzantinischen Klosters Sainte Elie errichtet wurde. Danach fordert der Körper sein Recht. Wir nehmen in einem bekannten Restaurant ein İskender Kebab zu uns, für den das am Drehspieß gegrillte und dünn abgeschnittene Kalb- oder Lammfleisch mit Fladenbrot, Joghurt, gegrilltem Paprika, Tomaten und zerlassener Butter serviert wird. Gesättigt laufen wir zu unserem vorletzten Besichtigungspunkt, der Ulu Camii (Große Moschee). Der Legende nach hatte der Sultan gelobt, zwanzig Moscheen zu errichten, erbaute stattdessen jedoch nur eine einzige Moschee mit zwanzig Kuppeln. Unser letztes Ziel ist der Seidenbasar (Koza Han). Danach bringt uns der Bus zum Camp. In unserer anschließenden Teilnehmerbesprechung gab es noch Informationen zur veränderten Route am nächsten Tag nach Konya und dann forderte der erlebnisreiche Tag seinen Tribut.