Nach den vielen neuen Erfahrungen und Kenntnissen, die wir in den ersten Tagen unserer Reise gesammelt haben, geht es jetzt zum Baden und Sonnen ans Mittelmeer. Wir verlassen Konya am Morgen und fahren auf einer teilweise schnurgeraden 4-spurigen Schnellstraße bis nach Karaman. Wer „Schnellstraße“ zu wörtlich nimmt, findet an vielen Laserstellen freundliche türkische Verkehrspolizisten, die über den gedanklichen Fehler aufklären. Nach Karaman überqueren wir den zentralen Taurus. Dieses alpidische Kettengebirgssystem erstreckt sich rund 1500 km entlang des Mittelmeeres und trennt das anatolische Hochland vom Mittelmeer und vom mesopotamischen Tiefland. Nach dem 1.650 m hohen Sertavul-Pass geht es auf der D-715 nach Silifke. Dieser Teil der Strecke ist nur zweispurig, aber er führt durch malerische Gebirgslandschaften. In einigen Jahren wird es hier auch eine vierspurige Schnellstraße geben, die dann durch kilometerlange Tunnel führt und kaum noch Ausblick auf die Landschaft ermöglicht. In Silifke stehen wir auf einem wunderbaren CP direkt am Meer. Das Wasser, nicht minder warm als die Luft, verlockt zum Baden. Am Abend treffen wir uns zum Fischessen im Restaurant und danach genießen wir das Rauschen der Wellen und die Abendkühle bei netten Gesprächen. Das zieht sich hin. Aber morgen gibt es einen Ruhetag am Meer.















