Wir verlassen das Naturcamp bei wechselndem Wetter und durchqueren den Jostadals-Nationalpark, der rund 1300 km² umfasst und 1991 gegründet wurde. Rund die Hälfte des Gebietes ist von Gletschern bedeckt. Die Region wechselt häufig von üppigen Tälern bis zu eisigen Gebirgslandschaften. Auf unserer Tour konnten wir 2 Gletscher anfahren, den Boyabreen und den Oldedalen-Gletscher. Um direkt an den jeweiligen Gletscher heranzukommen, musste man die letzten „Meter“ zu Fuß zurücklegen oder konnte mit einem Elektrofahrzeug zum Gletscherrand fahren. Auf der weiteren Strecke kommen wir bis auf 1000 Meter hoch, bis kurz vor dem Ziel noch ein Highlight erklommen werden konnte. Eine mautpflichtige Bergstraße führte auf die Dalsnibba, einen Bergkegel oberhalb des Geirangerfjordes. Leider war die Sicht im obersten Teil der Bergstraße durch Wolken beeinträchtigt. Über eine kurvenreiche Straße mit einigen Aussichtspunkten erreichten wir schließlich unseren heutigen Campingplatz in Geiranger.


























