Masuren II – Tag 13: Ruhetag und Wanderdüne

Heute war Ruhetag. Der Erste auf unserer Reise. Hier in Leba passt es perfekt. Der Strand ist nicht allzu weit entfernt. Es gibt tolle Möglichkeiten, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, wirklich gute Restaurants und … die Wanderdüne mit dem Raketenwerfer-Museum. Einige wanderten zur Düne, einige fuhren mit dem Rad und einige ließen sich von einem Frischlufttaxi zur Düne bringen.

Die Wanderdünen bei Łeba in Polen gehören zu den eindrucksvollsten Naturerscheinungen an der Ostseeküste. Sie liegen im Slowinzischen Nationalpark, einem UNESCO-Biosphärenreservat, und bewegen sich durch die Kraft des Windes jedes Jahr einige Meter weiter. Mit Höhen von bis zu 40 Metern erinnern sie an eine Wüstenlandschaft, obwohl sie direkt am Meer liegen. Der feine, helle Sand wird von den starken Seewinden geformt und lässt ständig neue Dünen entstehen, während andere langsam ins Hinterland wandern. Auf ihrem Weg begraben die Dünen ganze Wälder unter sich, sodass aus dem Sand herausragende Baumstümpfe wie stille Zeugen vergangener Landschaften wirken. Von den Gipfeln der Dünen eröffnet sich ein weiter Blick über die Ostsee, die Küstenlinie und die angrenzenden Wälder und Seen.


Daneben gibt es ein spezielles Militärmuseum: das Raketenwerfer-Museum – ein geheimes deutsches Testgelände nahe Leba als Freiluftmuseum auf dem Gelände eines ehemaligen Teststandorts, der im Zweiten Weltkrieg vom deutschen Militär benutzt wurde. Besucher können Überreste dieser Anlagen sehen: Bunker, Fundamente von Raketenwerfern und andere Reste militärischer Infrastruktur und Gerätschaften.


Bei heute ungemütlichen Temperaturen gab es gegen Abend noch für Interessierte ein „Freiluftkino“ mit der Präsentation der Frankreichreise. Wir absolvierten dann noch das letzte Fahrerbriefing für diese Tour und beendeten den Abend in unseren Wohnmobilen.