Schnuppertour Skandinavien – Tag 2: Insel Rundfahrt mit Bus und Schiffsausflug Kreidefelsen

Wir wurden heute Morgen mit Sonnenschein, aber mit Wind und frischen Temperaturen auf unserem Campingplatz begrüßt. Pünktlich um 9:00 Uhr hatten alle Gäste im Bus ihren Platz eingenommen und wir starteten Richtung Sassnitz. Wie sich im Laufe des Tages noch herausstellen sollte, hatten wir mit dem Alex auch einen äußerst unterhaltsamen und kommunikativen Busfahrer erwischt – einfach toll. Unser Guide Monika, eine waschechte Rüganerin (geboren, aufgewachsen und sesshaft auf Rügen), hat viele Informationen und spannendes Insiderwissen für uns parat. In Sassnitz angekommen (bereits gut informiert und auch die Stadt Bergen bereits durchquert), fuhren wir zunächst an Rügenfisch vorbei, um kurz darauf am lebhaften Stadthafen auszusteigen. Im Hafenbereich konnten wir dann nicht nur bereits schöne Fotomotive entdecken, sondern für interessierte und hungrige Gäste gab es ausreichend Möglichkeit, Fisch in den verschiedensten Variationen direkt vom Boot verzehrfertig zu erwerben.


Unser Boot für den Schiffsausflug, die MS Nordwind, wartete bereits und wir fanden alle noch schöne sonnige Plätze auf dem oberen Deck und auch, mollig warm, unter Deck. Pünktlich um 10:30 Uhr legte der Kapitän ab und startete seine umfangreichen Erläuterungen auf der Fahrt entlang der Kreidefelsen von Rügen, bis hin zum berühmten Königsstuhl als Highlight des Schiffsausflugs. Auf dem Weg dahin und vor Ort boten sich immer wieder lohnende Fotomotive. Wir waren angetan von der beeindruckenden Natur mit vielen verschiedenen Facetten.


Von Sassnitz führte unser Weg vorbei an dem Fährhafen Mukran mit dem neuen und umstrittenen LPG-Terminal, sowie im weiteren Verlauf über Prora nach Binz. Prora ist ein Ortsteil der Gemeinde Binz und ging hervor aus dem unvollendet gebliebenen ehemaligen KdF-Komplex, der geplant 20.000 Urlaubern gleichzeitig Erholung und Abwechslung an der Ostsee bieten sollte. Der Koloss sollte ursprünglich das längste Gebäude der Welt mit 4,5 km werden. Das Ostseebad Binz ist mit seinen weißen Villen der größte Urlaubsort auf der Insel. Dort angekommen, spazierten wir gemütlich in Richtung Zentrum und passierten dabei Teile der wunderbaren Uferpromenade bis zur 370 m langen Seebrücke. Jeder unserer Gäste konnte dann, je nach Vorlieben, Binz für sich erkunden. Man konnte wunderbar in der Sonne ein Eis genießen, bummeln und shoppen, sich am feinen Sandstrand hinsetzen oder auch ein kühles Getränk ordern. Einige Gäste nutzen die Zeit für ein Mittagessen wie zum Beispiel Fischgerichte oder Padta mit Meeresbewohnern bei Gosch, mit einem Gläschen Wein, Bier oder schlicht Wasser. Faszinierend ist auch die altehrwürdige Bäderarchitektur mit Ihren weißen Häusern/Villen und das beeindruckende Kurhaus mit Nobelhotel.


Auf dem Rückweg zu unserem Campingplatz haben wir uns noch die Zeit genommen, im Südosten der Insel, den Bereich Mönchgut ausführlich zu erkunden. Die Insel präsentiert sich auf diesem Teil deutlich beschaulicher, weniger besiedelt und oftmals ursprünglicher. Hier nochmals auszusteigen und die Sonne in der angenehm frischen Luft zu genießen, war ein würdiger Abschluss des erlebnisreichen Tages, einschließlich toller Ausblicke mit der Steilküste.


Der Ausflug war informativ und absolut kurzweilig, was wir unserem Alex als Fahrer und der Monika als Guide zu verdanken hatten. Zurück auf unserem Platz haben wir den morgigen Tag ,mit Fähre nach Bornholm, bei einem Gläschen Bier und guter Stimmung besprochen. Anschließend erfolgte die Ausgabe und intensive Einweisung in die Navigation, angereichert mit wertvollen Hinweisen zur richtigen Nutzung, dem Roadbook und möglichen Herausforderungen. Anschließend hat sich die Runde zunächst aufgelöst, aber im Laufe des Abends in kleinerer Gruppe wieder zusammengefunden zu einer kleinen Verkostung vom grünen Veltliner aus Österreich, spendiert von unserer Sonja und Helmut aus der schönen Wachau. Der Abend ging lange und war wieder recht lustig – was gerne wiederholt werden darf und es wäre schön, wenn wir die Runde erweitern könnten (jeder ist gerne willkommen teilzunehmen). Wir freuen uns nun auf die Überfahrt nach Bornholm und viele weitere schöne Erlebnisse sowie lustige Runden am Abend mit vielen geselligen Teilnehmern.