Botswana – Tag 12: Polukwane (ZA) – Palapye (BW)

Da wir alle zur ähnlichen Zeit am Grenzübergang sein wollen, vereinbaren wir eine feste Abfahrtszeit. Die Ausreise aus Südafrika absolvieren alle problemlos. Auch die Einreise in Botswana verlief problemlos. Alle Beamten waren nett und die Straßennutzungsgebühr wurde im Vergleich zum letzten Jahr sogar gesenkt. Das Problem war nur die Logistik an dem Grenzübergang, der sowohl von Trucks als auch von Pkw und Womos gleichzeitig verwendet wurde. Manche hatten Glück mit der Durchfahrt zu den Immigration-Büros. Andere haben lange warten müssen, weil Trucks die Zufahrt versperrten. Hinzu kamen Verspätungen aufgrund von Reifen- oder Batterieschäden. Daher war unsere geplante Treffzeit in Palapye zum Kauf unserer neuen SIM-Karten nicht von allen einhaltbar. Der Provider BTM mit seinem Büro in Palapye hielt uns jedoch aufgrund einer extrem langsamen Arbeitsweise und eines hohen Andrangs lange auf. Hier lernten wir auch einen Teil Afrikas kennen, den wir als Europäer mit einer jahrhundertealten industriellen Vergangenheit nicht so richtig verstehen können. Vor allem, wenn es um Mobilfunk geht. Nachdem wir im CP einige Probleme mit der Elektrizität gelöst hatten, konnten wir in der Teilnehmerberatung den nächsten Tag besprechen. Unser Camp liegt mitten im Waldgebiet. Daher war die Anfahrt schon eine Herausforderung, die alle aufgrund der guten Trainings in Südafrika problemlos bewältigten. Den Abend haben wir bei einem traditionellen Essen mit teilnehmender Zubereitung und Verkostung einheimischer Naturprodukte verbracht. Auch die Erklärung und das Probieren lokaler Getränke waren sehr interessant. Vom Hausherren erfuhren wir im anschließenden Gespräch vieles über Botswana. Unser erster Tag in Botswana erzeugte schon mal viel Sympathie für dieses arme Land.