Nach den letzten Fahr- und Besichtigungstagen stand uns heute die Wahl frei: Erholung pur am Campingplatz oder ein Ausflug zum „Insel-Juwel“ Korčula. Während es gestern noch sommerlich warm war und wir dankbar den Schatten suchten, überraschte uns der heutige Morgen mit ganz anderen Bedingungen: Es war kühl und die typische Fallwindströmung der Adria, die „Bora“, fegte kräftig über die Halbinsel. Einige aus unserer Gruppe entschieden sich für die Bootsfahrt hinüber nach Korčula-Stadt, die nicht ohne Grund als eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Adria gilt. Mit ihren engen Gassen, den Stadtmauern und der markanten Kathedrale St. Markus erinnert sie an eine kleine Schwester von Dubrovnik. Zudem gilt Korčula als Geburtsort von Marco Polo, dessen Name hier allgegenwärtig ist. Andere blieben auf dem Campingplatz, nutzten den Tag zur Entspannung, erkundeten die Umgebung oder spazierten hinauf zum nahegelegenen Leuchtturm, der einen weiten Blick über die glitzernde Adria bietet.
Gegen 17:00 Uhr setzte dann Regen ein, und so verbrachten schließlich alle ihren Abend gemütlich und trocken in ihren warmen Wohnmobilen.





