Griechenland mit Korfu – Tag 7: Ioannia – Meteora – Klosterbesichtigung

Heute haben wir mit reichlich einhundert Kilometern nur eine kurze Strecke zu bewältigen. Davon ist ein gutes Drittel Autobahnfahrt, sodass wir insgesamt schnell an unserem Ziel ankommen. Die Straßen führen uns wieder durch eine sehr schöne Gegend. Da wir auch Berge des Pintos-Gebirges bewältigen müssen, tun sich immer wieder tolle Ausblicke auf. Am Camp angekommen genießen wir eine sehr lange Mittagspause, bevor am Nachmittag unser Busausflug zu den Meteoraklöstern beginnt. Von den ehemals 24 Klöstern existieren noch 16, wovon sechs heute noch bewohnt sind. Sie wurden ab dem 12. Jhd. auf hohen Felsen erbaut, mit dem Ziel, Gott dadurch näher zu sein. Aufgrund ihrer einmaligen Lage wirkt es, besonders bei Frühnebel oder im Winter, als würden sie schweben. Selbstverständlich gehören sie auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Als Erstes besuchen wir das Kloster Rousanou. Aus dem Jahre 1388 wurde erstmals ein Bewohner auf dem Felsen erwähnt. Das heutige Kloster, das Heilige Kloster Rousanou – Agia Barbara entstand in den Jahren 1527 bis 1529. Wir bestaunen besonders die Lage, den Ausblick und die kleine Kirche des Klosters. Nach zwei weiteren Fotostopps, wo wir weitere Klöster sehen und fotografieren, erreichen wir das Heilige Kloster Agios Stefanos. Auf dessen Felsen hat sich in den Jahren 1191/92 erstmals ein Mönch niedergelassen. Das heutige Kloster wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründet und im Jahre 1961 als erstes der Meteoraklöster in ein Nonnenkloster umgewandelt. Nach der Ankunft im Camp genießen wir vor unseren Wohnmobilen oder am Pool etwas Freizeit, bevor unser Grillabend in der Gaststätte des Campingplatzes startet. Dort werden wir mit Salat, Mixed Grill, Joghurt mit Honig und Wein verwöhnt und verbringen gemeinsam einen sehr schönen Abend.