Am Mittwoch starteten wir gegen 8.30 Uhr mit dem Bus und unserem Fahrer Luca zur Papstbasilika St. Paul vor den Mauern, eine der sieben Pilgerkirchen Roms. Die Fahrkünste der Italiener und vornehmlich die der Motorrad- und Rollerfahrer war schon atemberaubend anzusehen, denn auch die kleinste Lücke wird gnadenlos ausgenutzt, wenn sie einen Vorteil verschafft. Die Sonnenstrahlen ließen alles freundlich erscheinen und wir kamen mit den ersten Eindrücken dieser wunderschönen Metropole und dem Zustieg unserer örtlichen Reiseleiterin Lydia, die uns durch die Papstbasilika, erbaut zwischen 1823 und 1854, führte. Beeindruckend sind die vielen mit Gold verarbeiteten Kunstwerke, samt Deckenkonstruktion sowie den Amuletten, die alle Päpste im Porträt zeigen. Weiter geht es zu den Katakomben San Sebastian, einer beeindruckenden Gräberwelt unter dem antiken Rom. Die Führung übernahm ein deutscher Student, der ein Priesterseminar in Rom besucht und dann dort Theologie studieren möchte. Sachkundig, begeistert und von seinem Glauben getragen hat er uns etwa 45 Minuten durch diese „Unterstadt“ geführt und uns geschichtlich und anhand der noch vorhandenen Überreste alles erklärt. Danach ging es mit dem Bus zu einem guten Mittagessen in die Stadt. Nach dieser Pause konnten wir uns die angefutterten Kalorien bei einem Stadtrundgang mit einer Strecke von etwa 11 Kilometern wieder abarbeiten. Wir laufen am Kolosseum vorbei bis zum Konstantinbogen, blicken auf das Forum Romanum, weiter gehts am Monumento Nationale a Vittorio Emanuele II vorbei, das Lydia als Olivetti Schreibmaschine bezeichnete, zum Fontana di Trevi, danach zur Spanischen Treppe, zum Pantheon und zuletzt zur Piazza Navona bis uns der Bus am Justizpalast neben der Engelsburg wieder aufnimmt und uns zurück zum Campingplatz bringt.





















