Alle sind etwas angespannt, etwas nervös…
Heute liegt die anspruchsvollste Etappe vor uns. Etwa 220 km Gravelroad, von denen etwa 80 km ziemlich schlecht sind.
Getrieben von dieser Unruhe sind alle früh auf den Beinen. Die ersten verlassen bereits um 7 Uhr das Camp die letzten gegen 8.30 Uhr.
Die ersten 80 km fahren wir auf guter Teerpiste Richtung Rehoboth.
Kein Problem. Hier noch einmal auftanken, dann verlassen wir die Teerpiste nach Westen und wenden uns der Schotterpiste zu.
Eigentlich ist sie ganz gut zu fahren. Doch kaum haben wir die ersten km absolviert, bekommen wir eine Info: … Plattfuß etwa 20 km voraus.
Wir fahren zügig hin. Bereits zwei Kollegen unserer Gruppe sind dort. Rafiq, unser Techniker, ist auch schnell zur Stelle. Der Reifen wird auch zügig gewechselt und schon geht’s weiter.
Obwohl diese Strecke hier noch einfach ist und eher glatt, es soll der einzige Plattfuß des heutigen Tages bleiben.
Die Strecke wird rauher. Es geht durch die Berge, wir erreichen bis zu 1600 Höhenmeter!
Mal geht’s schneller, mal langsamer. Es staubt.
Aber wir kämpfen uns durch.
Dann irgendwann am Nachmittag ist es geschafft. Wir erreichen das Wüsten Camp in Sesriem.
Etwas Konfusion bei der Ankunft, zwei Wohnmobile fahren sich gleich im Wüstensand fest…
Alles nicht schön nach dieser anstrengenden Fahrt. Die Nerven liegen blank. Dazu gefühlte 40 – 50 Grad Hitze, die uns der heiße Wüstenwind um die Nase weht.
Wichtig – eine Pause!
Danach sieht die Welt schon anders aus.
Es geht uns besser und so treffen wir uns am Abend bei Jürgen, der an diesem besonderen Tag seinen 70. Geburtstag feiert!
Wir gratulieren Dir und danken Dir für die Einladung und Deine perfekte Gastfreundschaft!
Ein toller Sonnenuntergang in der Wüste… dann gehen wir schlafen.
Morgen geht’s sehr früh raus!
























