Auf der Erweiterung des Zarenreiches nach Osten wird Saratov im 16. Jahrhundert an der Wolga zum Schutz vor den Reitervölkern und zur Sicherung der Wasserwege gegründet. Bevor uns unser Bus jedoch nach Saratov bringt, durchfahren wir Engels – bis 1941 Verwaltungssitz der autonomen Republik der Wolgadeutschen. Das Wahrzeichen von Engels – der Stier mit dem Salzgefäß auf dem Rücken – symbolisiert die Bedeutung dieser Region als Kreuzung wichtiger Handelswege. Auch heute ist diese Region eingebunden in die Bemühungen der chinesischen Regierung, die Seidenstraße als Handelsweg wieder zu beleben.
Nach der Überquerung der Wolga, die an dieser Stelle „nur“ rund drei Kilometer ist, besichtigten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dazu gehört natürlich das Denkmal für Juri Gagarin, der aufgrund seiner Lehre in der Stadt, gern als Sohn Saratovs bezeichnet wird.
Dem Einkauf in der Markthalle folgte das Schlendern durch die Fußgängerpassage. Die Hitze forderte dann ihren Tribut und die Gruppe traf sich „zufällig“ in einem Restaurant in einem Innenhof mit Restaurants und Eisläden. Nachdem unser Busfahrer auf dem Rückweg zum Camp noch kurz für einen Einkauf im Supermarkt einen Stop einlegte, war auch die morgige Campertafel abgesichert. Am Abend saßen alle in der gemütlichen Camperunde zusammen.













