Wir besichtigen Thorn (Torun), die Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus. Am Morgen holt uns Aleksandra vom CP ab und wir spazieren auf einer Brücke über die Weichsel in die Altstadt. Thorn hat das riesengroße Glück, im zweiten Weltkrieg kaum zerstört worden zu sein. Deshalb ist der Gang durch die mittelalterliche Stadt wie ein Zeitsprung in die Vergangenheit. Werbung und McDonald muss man natürlich ausblenden.
Entlang der ehemaligen zweistufigen Stadtmauern führt uns zuerst der Weg zum schiefen Turm von Thorn und zur Ordensburg. Der Legende nach sollte man am schiefen Turm mit dem Körper an der Wand bis 10 zählen können, um seine Unbescholtenheit zu dokumentieren. Das haben einige von uns wohl falsch verstanden.
Am Wohnhaus von Nikolaus Kopernikus, in dem er als Kind und Jugendlicher aufgewachsen ist, grübelt man schon, wie jemand in dieser Zeit Verstand und Mut entwickeln konnte, das geozentrische Weltbild aus den Angeln zu hebeln. Das verhinderte jedoch nicht, dass auch er in Coronazeiten einen MNS tragen muss.
Am Nachmittag kann die Stadt und ihre Angebote auf vielfältige Art erschlossen werden. Das leckere Angebot an süßem Gebäck, natürlich auch die Kathrinchen, oder ein Schnitzel wie eine Zuckertüte sollten dazu gehören.
Abends treffen wir uns zur nächsten Teilnehmerberatung. Drei interessante Tage stehen uns bevor. Und wir erreichen endlich Masuren. Die Erwartungen sind groß.














