Elsass – Tag 12: Fahrtag von Strasbourg nach Wissembourg und Heimreise

Heute machten wir von Strasbourg kommend einen kurzen Abstecher nach Haguenau und dann in die Töpferorte Sessenheim, Souflenheim und Betschdorf. Hinter Surbourg bestand die Möglichkeit, das Artilleriefestungswerk Schoenenburg, der in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts angelegten Maginotlinie, zu besuchen, was viele Teilnehmer auch taten. Weiter führte unser Weg über Niederbronn-les-Bains, Merkwiller-Pechelbronn, Woerth und Reichshoffen nach Bitche, wo die oberhalb des Ortes gelegene mächtige Citadelle aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 besichtigt werden konnte. Über Obersteinbach, Wasigen- und Fleckenstein ging es auf einen Stellplatz in Wissembourg, wo wir abends unser Abschlussessen hatten. Es gab ausnahmsweise mal als Vorspeise Flammkuchen, als Hauptgang eine „Schlachtschüssel“ mit reichlich Fleisch und Würsten, Sauerkraut und Kartoffeln und zum Nachtisch Crème brûlée. Die Vegetarier bekamen gebratenen Fisch mit Sauerkraut und Kartoffeln in einer leichten Meerrettichsoße. Alle ließen es sich schmecken und genossen dazu den guten Elsässer Wein oder das Bier. Tourleiter Michael bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre Unterstützung und Disziplin während der 13‑tägigen Tour. Anschließend saßen wir bei den Wohnmobilen noch lange zusammen und leerten die noch vorhandenen Weinvorräte. Dann hieß es, Abschied zu nehmen von den Mitfahrern, was manchem nicht ganz so leicht zu gehen schien. Denn es war eine tolle Reise mit vielen Eindrücken, Elsässer Genüssen und in einer sehr harmonierenden Gruppe. Am Morgen danach zerstreute es die Teilnehmer in aller Winde.