Nach dem opulenten Abendessen verlassen wir den wirklich schönen Campingplatz in Kosta. Wir fahren entlang des Zentrums des schwedischen Glasreichs Richtung Südost. Nach gut 1 Stunde sehen wir vor uns die Ölandbrücke. Dieses mächtige Bauwerk aus dem Jahre 1972 verbindet das Festland mit der Insel Öland. Sie ist über 6 km lang und nur für Kraftfahrzeuge zugelassen. Fußgänger und Radfahrer, die auf die Insel wollen, werden mit speziellen Bussen oder Fähren übergesetzt. Die Insel Öland ist 137 km lang und an der breitesten Stelle 16 km. Sie gilt als statistisch sonnenreiche Region Schwedens und ist im Sommer ein beliebtes Reiseziel für Schweden und Touristen. Wir fahren entgegen dem Uhrzeigersinn und versuchen als Erstes, das Glasmuseum Vida zu besuchen. Leider hat es am Montag geschlossen und wir fahren weiter Richtung Norden. Kurz darauf sind wir am Museum Himmelsberga. Es ist ein liebevoll erhaltenes Freilichtmuseum in Form eines traditionellen Dorfes. Die alten Einblicke in das bäuerliche Leben des 18. und 19. Jahrhunderts. Hermann besuchte das Museum, stellte aber auch leider fest, dass der Ticketverkauf geschlossen war. Er sah sich trotzdem um und machte schöne Fotos.
Weitere Richtung Norden kommen wir zum Schloss Borgholm. Es ist eine imposante Ruine eines Barockschlosses aus dem 17. Jahrhundert neben der Stadt Bornholm. Es ist ein spannender Ort, der oftmals auch im Sommer für Konzerte genutzt wird.
Daneben liegt das Schloss Solliden. Es ist die offizielle Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie. Das Gebäude selbst bleibt privat, können Besuche durch die wunderschön angelegten, botanischen Parkanlagen wandern.
Weiter im Norden wartet dann ein berühmter Leuchtturm auf uns. Es ist der kalksteinene Lange Érik. Marion besuchte mit ihrem Hund Lucky, den nördlichsten Aussichtspunkt von Öland.
Öland wird nicht ohne Grund, das „Land der Windmühlen“ genannt. Im 19. Jahrhundert besaß fast jeder Bauernhof. Eine eigene Windmühle. Damals gab es rund 2000 auf der Insel. Heute gibt es noch etwa 350 historische Mühlen. Sie stehen alle unter Denkmalschutz. Bei den allermeisten Bauten handelt es sich um sogenannte Windmühlen. Bei diesem Typ steht die gesamte Mühle auf einem zentralen Holzpfahl und wird in den Wind gedreht.
An der Südspitze von Öland wartete dann der lange Jan auf uns. Er ist mit 42 m Höhe der höchste Leuchtturm Schwedens. Er stammt aus dem Jahre 1785, ist für Besucher geöffnet und kann durch eine Treppe im Inneren bestiegen werden. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf das Meer und die Insel.
Nach dem Besuch der Insel Öland traf man sich dann wie gewohnt zum Briefing. Als kleine Überraschung gab es heute auch einige Kekse aus der königlichen Manufaktur in Solliden. Morgen geht es weiter in den Süden.






























