Baltikum – Tag 21: Rundgang Nida und Bootsausflug

Ausgerechnet heute beginnt der Tag mit Regen. Wir werden von unserer Fremdenführerin Sofija am Campingplatz abgeholt, und da sich alle fragen, ob denn bei diesem Wetter die Bootsfahrt überhaupt stattfinden kann, erklärt sie uns lächelnd, dass der Regen bis zu deren Start aufhören wird. Und sie sollte Recht behalten. So führt sie uns aber erst einmal in den Ort Nida, erklärt uns viel zur Geschichte des Hauptortes der Nehrung, zeigt uns die ehemalige Künstlerkolonie und erklärt uns die wichtigsten Gebäude des ehemaligen Fischerdorfes. Ein Thema ist natürlich auch Thomas Mann, der von 1930 bis 1933 den Sommer hier verbrachte. Abschließend führt uns Sofija noch zum Hafen und gibt uns auf dem Weg dorthin vorab schon ein paar Details zur großen Düne mit auf den Weg, der mit 50 Metern zweithöchsten Düne Europas, die wir dann vom Boot aus genauer sehen werden. Am Boot angekommen, verabschiedet sie sich von uns, der Kapitän empfängt uns und wir verteilen uns an Bord.


Der Regen kann uns hier nichts anhaben, wir sitzen im Trockenen und schauen nach draußen. Nach ein paar Minuten auf dem Wasser hört der Regen aber schon auf. Die große Düne vom Wasser aus zu sehen, ist schon beeindruckend, die Nähe zu Kaliningrad und damit zu Russland schon merkwürdig.


Nach einer Stunde sind wir wieder zurück im Hafen. Ab hier haben wir Freizeit und jeder verbringt den Rest des Tages, wie es ihm beliebt. Ein Besuch des Bernsteinmuseums oder des Thomas-Mann-Hauses bietet sich an, ebenso aber auch ein Besuch in einem der guten Restaurants im Ort. Dann zieht es alle wieder zurück auf den Campingplatz. Auf eine Besprechung verzichten wir heute. Es wird zusammengesessen, neue Kontakte werden geknüpft oder man ruht sich einfach etwas aus. Auf jeden Fall war es wieder ein schöner und interessanter Tag.