Nach einer kalten Nacht startet der Tag zwar kühl, aber sonnig. Das Wetter scheint sich entschieden zu haben, gut zu bleiben. Von unserem Campingplatz am Lago Barasona führt uns die Tagesroute heute über Huesca nach Jaca. Auf dem Weg dorthin überqueren wir den Nullmeridian, fahren also von der Osthälfte in die Westhälfte der Erde. Würde anderswo an dieser Stelle eine Tafel oder ein Hinweisschild mit Souveniershop stehen, weist hier nichts auf diesen Punkt hin. Da die Parkmöglichkeiten in Huesca sehr eingeschränkt sind, wird auf einen Besuch der Stadt und der Kathedrale verzichtet und es geht weiter bis zum Castillo Loarre, einer mittelalterlichen Burganlage, die als eine der schönsten in ganz Spanien gilt. Vorbei an Europas Antwort auf den australischen Ayers Rock, die Los Mallos de Riglos, erreichen wir eine weitere Möglichkeit zur Besichtigung: die Klöster von San Juan de la Peña, ein Ensemble aus altem und neuem Kloster. Der nächste Halt ist dann unser neuer Campingplatz in Jaca.
Bevor wir dann am Nachmittag mit unserer Campertafel starten, besprechen wir noch den morgigen Fahrtag. Doch dann wird der Grill angeschmissen, die Gläser werden gefüllt und wir lassen es uns schmecken. Es ist schön mitzuerleben, was alles in den Wohnmobilen gezaubert werden kann.





























