Wir starten am Morgen bei Regen – und der wird uns den ganzen Tag über begleiten. Die grauen Wolken, das feuchte Wetter und der Wind geben uns einen ersten echten Vorgeschmack auf den hohen Norden. Unser erster Halt ist an der Kirche von Kalix, die wir nur von außen besichtigen können, da gerade eine Messe abgehalten wird. Danach geht es weiter Richtung finnische Grenze.
Unterwegs halten wir spontan
Alles aus Holz gefertigt
In Haparanda, einem geschichtsträchtigen Ort, an dem im Ersten Weltkrieg Kriegsgefangene mit Russland ausgetauscht wurden, überqueren wir die Grenze nach Finnland. Der geplante Stopp an der Kirche von Tornio fällt leider aus – sie ist samstags und sonntags geschlossen. Vielleicht ergibt sich morgen noch die Gelegenheit für einen Besuch. An den Stromschnellen des Kemijoki erleben wir die Kraft des Wassers hautnah – auch wenn das Wetter ungemütlich bleibt, ist die Atmosphäre beeindruckend. Die weite Landschaft Lapplands mit ihren dichten Wäldern und stillen Flüssen liegt still unter tiefen Wolken.
In Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands am nördlichen Polarkreis, besuchen wir die moderne, architektonisch außergewöhnliche Kirche von Rovaniemi mit ihrem spitz zulaufenden Dach und dem großen Altarfenster, das das Lichtspiel im Innenraum besonders macht.
Einige nutzen den Nachmittag für einen spontanen Besuch im Arktikum – eigentlich war der Besuch für morgen geplant, doch da das Museum montags geschlossen ist, wurde flexibel umgeplant. Eine gute Entscheidung!
Am Abend treffen wir uns zur Routenbesprechung im Aufenthaltsraum des Campingplatzes. Die kalte, nasse Witterung lässt niemanden lange draußen verweilen – alle verschwinden rasch in ihre warmen Wohnmobile. Später klart es jedoch auf, es wird trocken, und einige aus der Gruppe sitzen noch draußen zusammen, genießen die frische Luft trotz der Kühle.
































