
Auch heute zeigt sich Marokko von seiner sonnigen Seite. Man wacht morgens auf, schaut nach draußen und bekommt sofort gute Laune. Der heutige Fahrtag ist kurz und schön. Für die ungefähr 140 km werden ca. 3 Stunden benötigt. Wir sehen wieder Tierherden und Menschen, von denen es scheint, als würden sie aus dem Nichts auftauchen und wieder im Nichts verschwinden. Auf der Hälfte der Strecke liegt eine Oase links von uns. Eine Ansammlung von Berberzelten und angelegte Anpflanzungen sind zu sehen. Neu ist aber ein angelegter Parkplatz und dass auch diese Berber die Zeichen der Zeit erkannt haben: Sie bieten, wie ein Restaurant, Essen an.
Weiter Richtung Foum-Zguid sehen wir auch noch Schäden, die das Unwetter im September des letzten Jahres angerichtet hat, aber wir merken auch, dass wir nahe der algerischen Grenze fahren: Die Ortschaften sind kleine Garnisonsstädte, sauber und aufgeräumt. Unser heutiges Camp ist ein Traum: Wir stehen unter Palmen, die Sanitäreinrichtungen sind größtenteils neu, alles ist sehr gepflegt. Das Restaurant hat eine schöne Terrasse und bei einer solchen Atmosphäre schmeckt das Essen gleich doppelt gut. Auch heute war ein Tag, der lange in Erinnerung bleiben wird.