Nach einer nassen Nacht ging es heute auf die zweite Panorama-Bergetappe – aufgrund des weiterhin verregneten Wetters nur leider ohne Panorama und mit Startschwierigkeiten. Als es losging, musste erst dem Wohnmobil einer Teilnehmerin aus dem Stellplatz geholfen werden. Auf der Fahrt zum 1163 m hohen „Col du Petit Ballon“ waren plötzlich freilaufende Kühe auf der Strecke, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen ließen.
Wieder im Tal ging es durch den Ort Munster, der sowohl für das Munstertal, als auch für den Munsterkäse namensgebend war.
Die Fahrt ging weiter zum nächsten erschreckenden Zeugnis des 1. Weltkriegs, dem Soldatenfriedhof Hohrod.
Dann folgte der Lingekopf – eine sehr gut erhaltene Festungsanlage der deutschen Truppen im 1. Weltkrieg. An der Frontlinie Lingekopf, Barrenkopf, Kleinkopf und Schratzmännele starben ca. 17.000 Menschen. Der Gedanke beim Durchlaufen der Schützengräben, dass auf jedem Schritt mindestens ein Mensch gestorben ist, ist extrem bedrückend.
Dann folgte der nächste Soldatenfriedhof mit 3535 Toten am 880 m hohen Col de Wettstein.
Nach so viel Tod und Schrecken ging es endlich wieder zu etwas Positivem: Wir erreichten den Lac Noir – dem auf 950 m gelegene künstliche Unterbecken eines von 1928 – 1933 erbauten Pumpspeicherkraftwerks. Dieses wurde nach einem Schaden im Jahr 2002 stillgelegt, aber eine Wiederinbetriebnahme ist angedacht.
Etwas weiter oben, auf 1050 m Höhe, folgt dann das dazugehörige Oberbecken, der natürliche Lac Blanc.
Auf dem weiteren Weg zum Campingplatz gab es dann wieder das ein oder andere schöne Kirchengebäude zu sehen.
Am Nachmittag und Abend machten sich dann einige Teilnehmer, trotz immer wiederkehrenden Regens auf den Weg in den Ort Kaysersberg.












































