Elsass – Tag 11: Strasbourg

Heute ging es mit dem Bus zur Stadtbesichtigung in Strasbourg. In Strasbourg ist, unter anderem der Sitz des Europarats, des Europaparlaments, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, des Europäischen Bürgerbeauftragten und des Eurokorps. Deshalb auch die Bezeichnung „Hauptstadt Europas“. Leider war der Start zur Stadtbesichtigung „etwas“ holprig, da der Bus nicht wie ausgemacht an der Zufahrtsstraße zum Campingplatz, sondern irgendwo ganz woanders stand. Leider hatte das Busunternehmen auch keine Telefonnummer des Busfahrers geschickt, dieser war also nicht für uns erreichbar. Wir hatten gerade umdisponiert und wollten nun mit der Straßenbahn in die Stadt fahren, hatten auch schon einen neuen Treffpunkt mit dem Guide ausgemacht, als, mit einer halben Stunde Verspätung, dann endlich der Busfahrer beim Reiseleiter, dessen Nummer er hatte, anrief. Dem Busfahrer wurde nochmals erklärt, wohin er kommen müsse, und dann ging es endlich los. Wir starteten an der 120 Meter langen Schleusenbrücke „Barrage Vauban“, die im Jahr 1688 fertiggestellt wurde, und mit der im Jahr 1870 während der Belagerung der Stadt die oben liegenden Stadtteile geflutet wurden.


Dann ging es weiter durch das Viertel „La Petite France“ mit seinen Fachwerkhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert.


Auf dem weiteren Weg kamen wir am Gutenbergplatz vorbei,


bis wir das „Münster Unserer Lieben Frau zu Straßburg“ (Cathedrale Notre-Dame de Strasbourg) erreichten, wo unsere Stadtbesichtigung nach zwei Stunden endete.


Nun hatten wir zwei Stunden Freizeit, die unter anderem dazu genutzt werden konnten, sich das Straßburger Münster anzusehen. Der Münster gehört zu den bedeutendsten Kirchengebäuden der europäischen Architekturgeschichte, sowie zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Der Münster wurde von 1176 bis 1439 erbaut und war mit seinem 142 Meter hohen Nordturm bis 1874 das höchste Bauwerk der Menschheit und das im Mittelalter vollendete Gebäude.


Nach der Freizeit ging die Besichtigung weiter – nun auf einem Boot auf der Ill, die durch Strasbourg fließt.


Wir kamen wieder an dem Viertel „La Petite France“ vorbei

und fuhren bis zum Europaparlament, wo das Boot dann wendete und zurückfuhr.


Danach gab es noch einmal etwas über eine Stunde Freizeit, bis es dann wieder zurück zum Campingplatz ging.


Abends gab es dann noch die letzte Fahrerbesprechung der Tour, dazu ein Gläschen Rotwein.