
In der Nacht hat es geregnet. Nicht soviel, dass unsere Womo’s vom Staub befreit wurden, aber sicher gut für die hiesige Natur. Nieselwetter erwartete uns am Morgen, was nicht besonders dazu einlädt, die Tagestour zum Tsitsikamma NP nochmals mit einer Schleichfahrt durch den Addo zu beginnen. Alle nutzen aber trotz des ungemütlichen Wetters die Chance, noch Fotos im Park zu schießen. Danach geht es über die N2 um Port Elizabeth herum, mit einigen Abstechermöglichkeiten in Richtung Georg. Die erste Möglichkeit ist Jeffrey‘s Bay. Leider hat sich das Wetter nur geringfügig mit Sonne angereichert. Deshalb bietet es sich an, nach dem Einkauf im gut sortierten Spar einen schnellen Blick auf die Surfer im Indischen Ozean zu werfen. Der nächste Abstecher führt zur St. Francis Bay. Dort kann man den höchsten Leuchtturm Südafrikas besichtigen. Dann fahren wir über den Storms River. Dahinter parkt man, um die spektakuläre Brücke und die tiefe Schlucht zu bestaunen, die der Storms in den Felsen geschnitten hat. Die Brücke, die 1956 erbaut wurde, führt in 139 m Höhe über den Storms River. Von jetzt an fahren wir auf der Garden Route. Diese Route liegt im gleichnamigen Distrikt und erstreckt sich von der Mossel Bay im Westkap bis eben an den Storms River im Ostkap. Kurz vor Erreichen unseres Camps bietet sich noch einmal ein Abstecher zum ältesten Baum Südafrikas an. Der rund 800 Jahre alte Yellowwoodbaum (breitblättrige Steineibe) ist 37 m hoch und hat einen Umfang von 8,5 m. Mit dem Erreichen des Tsitsikamma NP erreichen wir auch unseren einzigartigen Campingplatz. Direkt am Indischen Ozean gelegen, mit tiefen Schluchten und tosender Brandung an der Küste, können wir die Natur hautnah erleben. Nach dem teilweise gemeinsamen Abendessen genießen wir dann etwas eingemummelt das Geräusch der Brandung bei einem Gläschen und angenehmen Gesprächen vor den Womos.