Elsass – Tag 9: Weinbergspaziergang und Weinprobe

Der Tag startete mit einem Mix aus Sonne und Wolken, vereinzelt sah man am Vormittag Teilnehmer der Tour bei einem kleinen Plausch untereinander. Ab Mittag wurde es dann etwas betriebsam und alle bereiteten sich vor auf den Ausflug nach Molsheim.


Unser Bus war rechtzeitig am Platz, die kurze Fahrt nach Molsheim war recht entspannt. Dort angekommen sind wir am Stadtrand eine kurze Strecke hinauf gewandert in die Weinberge. Der Weinbergspaziergang selbst war wunderbar ausgeschildert und die einzelnen Stationen sehr informativ. Das Erlebnis wurde angereichert mit immer wieder schönem Ausblick auf Molsheim und die Umgebung. Wir sind gemütlich und miteinander ratschend von Station zu Station geschlendert und zum Ende hin haben wir noch den Weinbauern mit seinem Vollernter im Weinberg angetroffen – dieser hat sich auch Zeit für eine kurze Unterhaltung genommen. Immer wieder konnte man Gäste beobachten, wie sie voller Vergnügen bei den nicht abgeernteten Weinstöcken die köstlichen Trauben naschten.


Bevor wir anschließend zu unserer Weinprobe mit Abendessen gehen konnten, blieb uns noch Zeit, das Zentrum aufzusuchen. Dort hatten fast alle die gleiche Idee und das Café am Marktplatz wurde von uns kurzerhand komplett besetzt. Von da war es nur noch ein kurzer Weg zu der alteingesessenen Winzerfamilie mit ihrer Gaststätte.


Begleitend zum Essen gab es die passenden Weine zu verköstigen. Wir starteten mit dem typischen Riesling, um dann den eher lieblichen Pinot Gris zu probieren und endeten mit dem Desert final, mit einem Gewürztraminer. Da an diesem Abend in Molsheim ein Charity-Lauf stattfand, mussten wir etwa 300 – 400 m bis zu unserem Bus laufen.


Am Campingplatz zurück haben wir uns spontan zu einem „Überfall“ bei Christel und Harald entschieden. Dort ist in der großzügigen Heckgarage eine Zapfanlage mit leckerem Bier untergebracht – dies musste ja, natürlich nur aus Gewichtsgründen, vor der Heimfahrt unbedingt noch getrunken werden. Im Anschluss haben wir uns alle dann bei dem ausgesprochen netten Campingplatz Betreiber in der Bar wieder gefunden, um unsere Besprechung durchzuführen. Auch nach Ende der Besprechung blieben, die meisten noch sitzen, um den Tag noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen. Um 22:00 Uhr ist dann Nachtruhe und wir wurden höflich gebeten, so langsam Richtung unserer Wohnmobile zu gehen.