Elsass – Tag 8: Kaysersberg – Molsheim

Heute ging es weiter nach Molsheim. Es gab noch einmal die letzte Möglichkeit, sich Kaysersberg von einem Parkplatz aus anzusehen. Diese frühere Reichsstadt ist der Geburtsort des Nobelpreisträgers Albert Schweitzer und bekannt für ihre reich verzierten Fachwerkhäuser.


Über dem Ort thront die Ruine der Burg Kaysersberg – im 13. Jahrhundert angefangen, mit den letzten Umbaumaßnahmen im 16. Jahrhundert.


Im Ort gibt es auch die Heilig-Kreuz-Kirche (Invention-de-la-Sainte-Croix) zu sehen. Diese wurde im 12. Jahrhundert gebaut und die letzten Baumaßnahmen wurden 1829 durchgeführt. Darin zu entdecken gibt es eine Christusfigur aus 1514, den Altar aus 1518 und die Orgel aus 1720.


Als Nächstes erreichen wir Kientzheim. Dieser Ort hat eine noch vollständig erhaltene Stadtmauer, und ein Sherman-Panzer erinnert an die Befreiung der Stadt am 17.12.1944.


Nun kommt der malerische, ebenfalls vollständig von der Stadtmauer aus dem Jahr 1291 umschlossene, Ort Riquewihr, dessen historischen Ortskern man durch das Rathaus erreicht.


Es geht weiter über Ribeauville


und Bergheim,


zur Hohkönigsburg (Château du Haut-Koenigsbourg), einer neoromanischen Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert. Diese 260 m lange Anlage in 757 m Höhe wurde aus der Ruine bis zum Jahr 1908 wieder rekonstruiert.


Einige Teilnehmer dieser schönen Reise haben sich die Zeit genommen, die Burg auch von innen zu besichtigen.


Dann ging es weiter nach Saint-Hippolyte,


Chatenois, mit seiner Kirche Saint-Georges mit einem sehr schönen romanischen Turm,


und Dambach-la-Ville, mit seiner fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, durch deren Tore wir fahren mussten.


Nun ging es nochmals hoch hinaus über den 1099 m hohen Col du Feu mit seinem, leider wegen Vandalismus oft gesperrten, Aussichtsturm.


Der nächste Abstecher führt uns auf den Odilienberg (Mont Sainte-Odile) mit dem Kloster Hohenburg, das in 763 m Höhe gelegen seinen Ursprung im Jahr 690 hat und in der heutigen Form im 12. Jahrhundert entstand.


Ein paar Teilnehmer haben sich dieses Kloster auch etwas genauer angesehen.


Nach diesem extrem langen Tag und aufgrund des schlechten Wetters waren alle am Campingplatz angekommen froh, es sich in den warmen eigenen mobilen vier Wänden gemütlich zu machen.