Pyrenäen – Tag 13: Bilbao – San Vicente de la Barquera

Auch heute haben wir eine eher kurze Etappe vor uns – genau das Richtige, um den Tag ganz entspannt anzugehen. Wir lassen uns Zeit, genießen die Fahrt und staunen immer wieder darüber, wie schnell sich die Landschaft verändert. Mal geht es durch grüne Hügel und kleine Ortschaften, dann wieder direkt an der Küste entlang. Hinter jeder Kurve wartet ein neuer Ausblick auf das Kantabrische Meer.


Heute stehen allerdings nicht nur Kilometer auf dem Programm, sondern auch ein paar Einkaufsstopps. Von ganz normalen Lebensmittelgeschäften bis zu kleinen Delikatessenläden ist alles dabei. Besonders ist der Ort Santoña. Der Ort ist seit Generationen mit der Fischerei verbunden und vor allem für seine Sardellen berühmt. Hier werden die kleinen Fische traditionell verarbeitet und in Öl oder anders eingelegt. Ob Dose oder Glas – die Auswahl ist riesig groß. Das eine oder andere kulinarische Souvenir landet in unseren Taschen.



Weiter geht unsere Fahrt Richtung Santander. Den Stadtnamen kennt fast jeder aus der bekannten Werbung für die gleichnamige Bank. Dann heißt es wieder: Küste voraus! Unser Tagesziel rückt näher. Schließlich erreichen wir San Vicente de la Barquera, und der erste Eindruck ist einfach herrlich. Der Ort liegt direkt am Meer, eingerahmt von grünen Hügeln und Wasser. Früher war San Vicente ein wichtiger Hafen und gehörte zu den Cuatro Villas de la Costa, den vier bedeutenden Hafenstädten an der kantabrischen Küste. Beim Blick auf die historische Altstadt und die alten Bauwerke kann man sich gut vorstellen, wie wichtig dieser Ort früher für Handel und Seefahrt gewesen sein muss.


Am Abend treffen wir uns zur gemeinsamen Routenbesprechung. Und weil eine solche Besprechung natürlich nicht ohne eine kleine Verkostung auskommt, gibt es heute Pacharán, den typisch spanischen Schlehenlikör. Dazu kommen – wie könnte es anders sein – die berühmten Sardellen aus Santoña auf den Tisch.


Wieder geht ein abwechslungsreicher Tag zu Ende.