Pössl-Group-Herbsttreffen – Tag 2: Bus- und Schiffsausflug „Königssee und Berchtesgaden“

Heute hatten wir den ersten von drei Ausflugstagen: Es ging an den Königssee, einen der saubersten Seen Deutschlands, und danach nach Berchtesgaden. Auf dem Weg zum Königssee hatten wir immer das Watzmannmassiv, bestehend aus dem großen Watzmann, dem kleinen Watzmann (Watzmannfrau) und deren fünf „Kindern“, im Blick. Der große Watzmann ist mit 2.713 m der dritthöchste Hauptgipfel Deutschlands, aber der höchste Berg, der sich komplett auf deutschem Staatsgebiet befindet.


In Schönau am Königssee ging es dann auf eines der 19 Ausflugsschiffe auf dem 190 m tiefen Königssee. Unser Schiff auf der Hinfahrt zur Halbinsel Hirschau war die „Hochkalter“, gebaut im Jahr 1929 und schon immer elektrisch angetrieben. Das älteste der 19 Schiffe stammt aus dem Jahr 1909 und ist, wie auch alle anderen, ebenfalls elektrisch angetrieben. Dies geht auf einen Erlass des bayerischen Prinzregenten Luitpold aus dem Jahr 1909 zurück.


An der weltbekannten Echowand spielte ein Besatzungsmitglied ein kleines Trompetenstück, um den Echo-Effekt zu demonstrieren.




Auf dem unter Naturschutz stehenden See darf nur ein Betrieb Fischerei betreiben und, in der hauseigenen Räucherei geräuchert, zum Verkauf anbieten.


Die Kirche St. Bartholomä stammt aus dem Jahr 1698 und wurde im Jahr 1868 geweiht.


Nachdem wir feststellten, dass der Königssee aufgrund der anhaltenden Trockenheit aktuell sehr niedrig ist,


liefen wir durch den naturbelassenen Wald


zum Eisbach,


wo wir die 1617 erbaute Waldkapelle „St. Johann und Paul“ vorfanden.


Dann ging es weiter in den, rund 7.700 Einwohner umfassenden, Ort Berchtesgaden.


Hier erfuhren wir viel von der Geschichte des Ortes und auch, dass die Plätze auf dem Friedhof dort so begehrt sind, dass diese verlost werden müssen (worüber sogar die „New York Times“ schon berichtet hat). Unser Guide erzählte uns auch die Geschichte des ältesten Berchtesgadener, der als Hausierer arbeitete und im Alter von 117(!) Jahren 1822 verstarb.


Es ging weiter über den Marktplatz,


an, mit Lüftlmalerei verzierten, Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert vorbei


zum Schlossplatz


mit der angrenzenden Stiftskirche „St. Peter und Johannes der Täufer“, welche 1122 erstmals geweiht wurde und bis 1864 zahlreiche Umbauten erfuhr.


Nebenan konnten wir noch einen kurzen Blick auf die 1397 errichtete Kirche St. Andreas werfen.


Im Kurgarten endete dann die Führung, und wir hatten noch 1 1/2 Stunden Freizeit, die bei herrlichem Wetter gut genutzt werden konnte.


Zurück am Campingplatz


gab es dann abends ein 2‑Gänge-Menü mit Salat mit Semmelknödelstücken als Vorspeise


und entweder gebackenes Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Zitrusmayo


oder Schweinefiletgeschnetzeltes mit zweierlei Pilzrahm und Kartoffelrösti als Hauptgang.


Danach blieb man wieder lange sitzen und unterhielt sich.